31.03.2024
AG VIELFALT GEGRÜNDET
Vielfalt sichtbar machen
„Die GdP bekennt sich zu Vielfalt in der Polizei und in der Gewerkschaft und gehört zu den Unterzeichnern der Charta der Vielfalt. Allerdings ist Vielfalt ein facettenreiches, komplexes Thema, das einer differenzierten Auseinandersetzung, Perspektivierung sowie kontinuierlichen Reflexion der GdP noch bedarf“, erklärt Sibylle Krause, für diesen Themenbereich zuständiges Mitglied des Geschäftsführenden GdP-Bundesvorstandes.
Die neue elfköpfige AG werde sich dieser wichtigen Aufgaben widmen. Ziel sei es, Polizei und Gewerkschaft stärker zu sensibilisieren, Vielfalt zu fördern und sichtbar zu machen.
„Sich frei von Vorurteilen zu begegnen, mit Vertrauen, Offenheit und Wertschätzung miteinander umzugehen und zusammenzuarbeiten, das wollen wir stärken“, ergänzt Krause, die die AG zusammen mit Kollegin Dorina Arndt leiten wird. Alle Kolleginnen und Kollegen, gleich welcher sexuellen Identität, welchen Geschlechts, welcher ethnischen Herkunft, welchen sozialen Status, welchen Alters, welcher Sprache und Religion, müssen sich ihr zufolge in einer vielfältigen Polizei und Gewerkschaft sicher und zugehörig fühlen können.
Vorhaben der AG
Auf ihrer Auftaktsitzung haben die AG-Mitglieder nach einem Input zur diversitätsorientierten Organisationsentwicklung von Dr. Stefan Hank (Antidiskriminierungsstelle des Bundes) und zum Vorhaben der Bundesregierung zur Entwicklung einer Diversitätsstrategie für die Bundesverwaltung von Danny Prusseit (DGB) ihr Arbeitsprogramm festgelegt. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit im Jahr 2024 liegt zuvorderst darin, ein klares Bild über den Ist-Zustand zu gewinnen.
Geplant ist eine Bestandsaufnahme von Ansprechpersonen für Vielfalt und ihren Zuständigkeiten in den Polizeien und in der Gewerkschaft. Weiter soll eine Mitgliederbefragung zu Meinungen sowie Bedarfen konzipiert und durchgeführt werden.
Die AG ist als langfristiger Arbeitskreis der GdP angelegt und wird zweimal jährlich zusammenkommen